Hedwig (Jadwiga) Neumann (DE): Różnice pomiędzy wersjami

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Hedwig Neumann, geborene Kasperski, kommt in Bickern im Kreis Gelsenkirchen als Tochter einer aus Polen zugewan­derten Familie zur Welt. In die Schule ging sie in Opalenica, wo ihr Vater einen Fuhrbetrieb besaß. Sie lebt in den 1930er Jahren in Berlin und engagiert sich im „Bund der Polen in Deutsch­land”.
Hedwig Neumann, geborene Kasperski, kommt in Bickern im Kreis Gelsenkirchen als Tochter einer aus Polen zugewan­derten Familie zur Welt. In die Schule ging sie in Opalenica, wo ihr Vater einen Fuhrbetrieb besaß. Sie lebt in den 1930er Jahren in Berlin und engagiert sich im „Bund der Polen in Deutsch­land”.
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Ihren Lebensunterhalt verdient Hedwig Neumann durch die Vermietung von Zimmern in ihrer Wohnung in Berlin-Schöneberg. Nach Kriegsbeginn nimmt sie dort viele in Not geratene Menschen polnischer Herkunft auf.
Ihren Lebensunterhalt verdient Hedwig Neumann durch die Vermietung von Zimmern in ihrer Wohnung in Berlin-Schöneberg. Nach Kriegsbeginn nimmt sie dort viele in Not geratene Menschen polnischer Herkunft auf.


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Hedwig Neumann
Hedwig Neumann
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geboren: 21. IX 1890, in Bickern/Kreis Gelsenkirchen
geboren: 21. IX 1890, in Bickern/Kreis Gelsenkirchen


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== Links ==
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https://www.porta-polonica.de/pl/wojenne/berlin-plotzensee
https://www.porta-polonica.de/pl/wojenne/berlin-plotzensee
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https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/neumann-hedwig  
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Wersja z 15:28, 28 mar 2024

Projekt "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"

Beschreibung des Projekts

Beschreibung des Workshops


Autorinnen: Ela Kargol & Ewa Maria Slaska

Vom Leben und Tod von Hedwig Neumann

Hedwig Neumann, geb. 21. September 1890, Bickern/Kreis Gelsenkirchen – hingerichtet am 27. Januar 1944 im Gefängnis Plötzensee.

Hedwig Neumann
Hedwig Neumann, Foto aus dem Archiv der Gedenkstätte Plötzensee


Text von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand:

Hedwig Neumann, geborene Kasperski, kommt in Bickern im Kreis Gelsenkirchen als Tochter einer aus Polen zugewan­derten Familie zur Welt. In die Schule ging sie in Opalenica, wo ihr Vater einen Fuhrbetrieb besaß. Sie lebt in den 1930er Jahren in Berlin und engagiert sich im „Bund der Polen in Deutsch­land”.

Bild von Anna Krenz, Februar 2024
Bild von Anna Krenz, Februar 2024

Ihren Lebensunterhalt verdient Hedwig Neumann durch die Vermietung von Zimmern in ihrer Wohnung in Berlin-Schöneberg. Nach Kriegsbeginn nimmt sie dort viele in Not geratene Menschen polnischer Herkunft auf.

Hedwig Neumann ist eng mit Marianne Gąszczak und den Schwestern Helena Maćkowiak und Stefania Przybył befreundet. Die Frauen stehen in Kontakt zum polnischen Nachrichtendienst "Stragan" (Marktbude), der im Dienst der Widerstandsorganisation Związek Walki Zbrojnej (ZWZ - Verband für den Bewaffneten Kampf) steht.

Hedwig Neumann wird im Oktober 1942 festgenommen und in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück eingewiesen. Nach der Festnahme ihrer Freundinnen im Herbst 1942 wird sie nach Berlin überstellt und ist ab dem 15. Juni 1943 in der Frauenabteilung des Unter­suchungsgefängnisses Berlin-Moabit inhaftiert.

Hedwig Neumann wird am 14. Dezember 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Spionage” zum Tode ver­urteilt. Sie wird am 27. Januar 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Gedicht

Sterbeurkunde

Hedwig Neumann

Hedwig Neumann, Gefangenenkarte
Hedwig Neumann, Gefangenenkarte

geboren: 21. IX 1890, in Bickern/Kreis Gelsenkirchen

enthauptet: 27. I. 1944 in Berlin-Plötzensee

Jadzia, ein Mädchen aus Opalenica

Hedwig eine Frau aus Berlin

Großes Herz

Große Wohnung

Große Taten

Großes Urteil

Und alles im Namen

des deutschen Volkes.

Links

https://www.porta-polonica.de/pl/wojenne/berlin-plotzensee

Hedwig Neumann, Urteil
Hedwig Neumann, Urteil

https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/neumann-hedwig

Förderung

Beitrag gefertigt vor, während und nach dem Workshop "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 20.01.2024

Das Projekt ist gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).

www.stiftung-evz.de

Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.