Polkopedia Workshop 2
Autorin: Ewa Maria Slaska
Projekt[edytuj | edytuj kod]
Frauen im Schatten der Guillotine
Polinnen hingerichtet im Strafgefängnis Plötzensee
Unter 2800 Menschen, die im Strafgefängnis Plötzensee in Berlin während des Zweiten Weltkriegs hingerichtet wurden, gab mehr als 40 Polinnen.
Für jeder von ihnen haben wir biographische Basis-Angaben vorbereitet (Biographie & eventuell auch Foto), bei vielen auch zusätzliche Informationen (Links, Literatur usw.).
Daraus soll ein kreativer Beitrag entstehen (in Schriftform, aber auch andere kreative Möglichkeiten stehen zur Verfügung: Bilder, Collagen, eigene Gedichte, Performance, Musik, Lied etc).
Bei einer Werkstatt werden mind. 8 Biographien bearbeitet. Der erste Workshop fand am 2. Dezember 2023 statt und brachte 7 Biographien von der in Plötzensee hingerichteten Frauen sowie 3, von der Frauen, die ebenfalls in Schatten der Guillotine standen, aber nicht direkt zur Gruppe gehörten.
Einmal ging es um Wilhelmine Günther, eine Deutsche, die jedoch mit den Polen aktiv im Posener Untergrund tätig war und mit denen zusammen verhaftet, verurteilt und hingerichtet wurde. Ausserdem entstanden dabei zwei Beiträge über Krystyna Wituska und Stefania Przybył. Stefania war verurteilt und sollte am Tag danach in Plötzensee enthauptet werden, als ihr am gelingte aus dem Moabiter Gefängnis zu fliehen. Sie hat den Krieg überlebt. Ihre Schwester Helene Maćkowiak blieb jedoch in der Zelle und wurde in Plötzensee hingerichtet.
Orga-Team[edytuj | edytuj kod]
Leitung: Ewa Maria Slaska
Grafik und Kunst; Verwaltung: Anna Krenz
Fotos / Video: Marzena Anna Zajączkowska
Presse & Social Media: Kamila Snieg Anna Krenz beim Malen, Workshop 2.12.23 Computer: Konrad Kozaczek
Betreuung: Agnieszka Glapa & Pascal Follehrer
Presseberichte DW: Michalina Kowol (Video) & Monika Stefanek (Text): https://www.dw.com/pl/polki-w-cieniu-gilotyny-przywracanie-pami%C4%99ci/a-67625894?fbclid=IwAR0I6H93pQbTWR-BMx3XpbiAzgON9JOmWx2v4pBMzmQTBFGnIk3FncwJWK8
Orga-Infos[edytuj | edytuj kod]
2.12.23 Eingang Regenbogenfabrik Samstag 02.12.2023 | 12:00 – 17:00 |
in Regenbogenfabrik
Lausitzerstr. 21A / 10999 Berlin
Seminarraum / im Hof, hinten rechts
Jeder Schreibende erhält Honorar von 100,00 €
Keine Vorkenntnisse sind notwendig – weder sprachlich, noch schreib- oder computer-technisch, noch sachlich. Alles wird am Anfang erklärt!!!
Ablauf[edytuj | edytuj kod]
12:00 Beginn von Workshop, Auswahl der Biographien
12:15 Einführungen von Ewa Maria und Experten
12:30 Beginn der Arbeit
Immer fragen! Immer Unterstützung verlangen!
Schreiben, Recherchieren, Malen
Fertiges Material abgeben (oder Nachhause nehmen) Workshop, v.l. Konrad Kozaczek, Johanna Rubinroth, Pascal Follehrer, Günter Wolfgang Zschächner, Agnieszka Glapa, Monika Wrzosek-Müller, Michael G. Müller 14:00 Mittagspause (Essen wird von uns spendiert, auch Vegan und Vegetarisch!)
14:30 Rückkehr an die Arbeit
17:00 Ende von Workshop (spätestens) Raum abschließen
Weitere Termine:
Samstag 20.01.2024 | 12:00 – 17:00 |
Samstag 24.02.2024 | 12:00 – 17:00 |
8 Frauen[edytuj | edytuj kod]
Beim ersten Workshop am 2.Dezember 2023 in der Regenbogenfabrik wurden 8 Biografien erarbeitet, abrufbar hier:
Weronika Augustyniak / bearbeitet von Marzena Anna Zajączkowska
Marta (Martha) Buszka / bearbeitet von Pascal Follehrer
Monika Dymska / bearbeitet von Monika Wrzosek-Müller, Bild von Anna Krenz
Maria (Marianna) Gąszczak / bearbeitet von Michael G. Müller
Wilhelmina Günther / Gedichte auf Deutsch und Polnisch, Text auf Polnisch (das ganze immer noch in Bearbeitung) von Ela Kargol
Nina Veith / bearbeitet von Wiktor Pahl
Maria Wieczorek / bearbeitet von Johanna Rubinroth
Agnieszka (Agnes) Zarembowicz / bearbeitet von Günter Wolfgang Zschächner
Wieso machen wir es?[edytuj | edytuj kod]
Autorin: Anna Krenz
Im Strafgefängnis Plötzensee wurden in Jahren 1939-1945 über 40 polnische Konspiratorinnen hingerichtet. Wer waren diese Frauen? Wofür haben sie ihr Leben verloren? Wiktor Pahl, Autor des Beitrags über Nina Veith, der jüngste Teilnehmer des Workshop; auf dem 1. Plan - Teil unserer Projektbibliothek Den meisten im Gefängnis Plötzensee enthaupteten polnischen Frauen wurde Hochverrat (am Deutschen Reich) vorgeworfen. Viele von ihnen arbeiteten im Untergrund, andere gaben jemandem ein Stück Brot, wieder andere waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie hinterließen Familien, Kinder und Eltern. Sie verloren ihr Leben für Worte, ein Stück Brot, für den Kampf für die Freiheit.
Über die Widerstandsbewegung im Zweiten Weltkrieg in Deutschland wird viel gesagt und geschrieben. Es handelt sich jedoch hauptsächlich um eine Erzählung, die nur auf der deutschen Widerstandsbewegung basiert (Rote Kapelle, Geschwister Scholl usw.). Über polnische Frauen, die in der Widerstandsbewegung aktiv sind, wird kaum oder gar nichts gesagt. Weil sie Frauen waren? Weil sie Polinnen waren? Dieser Ausschluss verzerrt das Bild der Geschichte und der polnisch-deutschen Beziehungen während des Krieges. Polnische Frauen sind nicht nur Ostarbeiterinnen oder Zwangsarbeiterinnen. Polnische Frauen sind nicht nur Kriegsopfer. Sie sind auch Kämpferinnen.
Wir widmen ihnen drei Workshops, in denen wir sie durch das Verfassen von Biografien der in Plötzensee ermordeten polnischen Frauen erinnern und würdigen.
#erinnerungskultur #polinnen #2weltkrieg #niewieder #konspiratorinnen #polki
Bewertung[edytuj | edytuj kod]
Joasia auf WA: Dlaczego tak miło się u Ciebie pracuje!!!!????!!!! Idzie się chętnie do pracy. Nie trzeba się nikogo ani niczego bać. Spotyka się samych miłych ludzi. Robi się same mądre rzeczy i sensowne. Nikt się niecierpliwi, jak coś się zapytać trzeba. Przecież to jest po prostu cud i marzenie. Czemu świat i praca nie może zawsze tak funkcjonować?!
A do tego się wychodzi i się myśli nie że o odwaliło się robotę tylko się myśli - jak jeszcze mogę polepszyć to co zrobiłam!
Übers: Warum es so schön ist, bei Euch zu arbeiten!!!!????!!!! Man geht freiwillig zur Arbeit. Man braucht vor nichts und niemandem Angst zu haben. Man trifft nur nette Leute. Man macht nur kluge und sinnvolle Dinge. Niemand wird ungeduldig, wenn etwas gefragt werden muss. Es ist einfach ein Wunder, ein Traum. Warum kann die Welt und die Arbeit nicht immer so funktionieren?!
Und du gehst nicht einfach raus , denkend dass die Arbeit abgehackt sei, sondern du denkst darüber nach, wie ich das, was ich getan habe, verbessern kann!
Links[edytuj | edytuj kod]
https://www.dziewuchyberlin.org/2-12-2023-1-polkopedia.../
https://youtu.be/4POjr0pSoxs?si=dQH12e72kgZuaPsm
Förderung[edytuj | edytuj kod]
Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.
www.stiftung-evz.de
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar.Für inhaltliche Aussagen trägt der:die Autor:in die Verantwortung.