Difference between revisions of "Polinnen im Gefängnis Plötzensee"

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"Frauen im Schatten der Guillotine", ein Projekt über Polinnen, die während der NS-Herrschaft in Berliner Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet wurden.
Es ist die Seite des Projekts "Frauen im Schatten der Guillotine", ein Projekt über Polinnen, die während der NS-Herrschaft in Berliner Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet wurden.


Das Projekt ist eine Fortsetzung und Erweiterung der Veranstaltungsreihe "Die fehlende Hälfte der Geschichte" zur Geschichte der polnischen Frauen in Berlin. Das Schicksal dieser Frauen soll aufgedeckt und archiviert werden.
Das Projekt ist eine Fortsetzung und Erweiterung der Veranstaltungsreihe von 2022 "Die fehlende Hälfte der Geschichte" zur Geschichte der polnischen Frauen in Berlin.  


== Konzept: ==
Das Schicksal dieser Frauen soll aufgedeckt und archiviert werden.
 
Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.  Mehr darüber unten.
 
Um direkt die Konkrete Events im Rahmen des Projekts zu erruieren, bitte klicken Sie '''[[Polkopedia Workshop 1|HIER]]'''
 
== Konzept ==
Das Leben der polnischen Frauen, die in Deutschland lebten, wirkten und starben ist zum größten Teil völlig vergessen. Mit unserem Projekt wollen wir eine besondere Gruppe der Polinnen aus der Verschwiegenheit und Vergessenheit holen - die (meistens) junge Frauen, die während des 2. WK in Polen konspirativ tätig waren, und dann, denunziert und infolgedessen inhaftiert, nach Deutschland gebracht wurden. Viele von ihnen wurden in verschiedene KL geschickt, hier vor allem Ravensbrück, manche jedoch blieben in Berlin, wo sie auch hingerichtet wurden.  
Das Leben der polnischen Frauen, die in Deutschland lebten, wirkten und starben ist zum größten Teil völlig vergessen. Mit unserem Projekt wollen wir eine besondere Gruppe der Polinnen aus der Verschwiegenheit und Vergessenheit holen - die (meistens) junge Frauen, die während des 2. WK in Polen konspirativ tätig waren, und dann, denunziert und infolgedessen inhaftiert, nach Deutschland gebracht wurden. Viele von ihnen wurden in verschiedene KL geschickt, hier vor allem Ravensbrück, manche jedoch blieben in Berlin, wo sie auch hingerichtet wurden.  


2022 widmeten wir ein ganzes großes Projekt einer von ihnen - Irena Bobowska (1920-1942), polnische Dichterin, Pfadfinderin und Widerstandskämpferin, die am 26. September 1942 in Plötzensee mit der Guillotine hingerichtet wurde. Wir betrachteten sie als Symbolfigur, im Laufe des Projekts entdeckten wir aber, dass es allein in Berlin mehrere Hunderte von ihnen in Gefängnissen rotteten und grausames Todes starben. Von vielen weißt man heute gar nicht, oder nur etwas Unvollständiges, Falsches. Gar ihre Namen sind oft falsch geschrieben. Wir wollen sie erinnern und ihre Schicksale der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir wollen es aber nicht alleine machen, sonder eine Gruppe der Rechercherinnen aussuchen und sie zu eigenständiger Arbeit ermuntern. Das Projekt besteht aus Bildung einer Rechercher:innen Gruppe, Archivierungsworkshops, Recherchearbeiten und einer Ausstellung, in der die Ergebnisse präsentiert werden, sowie aus der Einrichtung hier auf Polkopedia eines Pools mit Biografien von polnischen Frauen, die von den Nazis ermordet wurden.
2022 widmeten wir ein ganzes großes Projekt einer von ihnen - Irena Bobowska (1920-1942), polnische Dichterin, Pfadfinderin und Widerstandskämpferin, die am 26. September 1942 in Plötzensee mit der Guillotine hingerichtet wurde. Wir betrachteten sie als Symbolfigur, im Laufe des Projekts entdeckten wir aber, dass es allein in Berlin mehrere Hunderte von ihnen in Gefängnissen rotteten und grausames Todes starben. Von vielen weißt man heute gar nicht, oder nur etwas Unvollständiges, Falsches. Gar ihre Namen sind oft falsch geschrieben. Wir wollen sie erinnern und ihre Schicksale der Öffentlichkeit zugänglich machen.  


Unsere Platform, wo wir aktive Frauen aus Polen erinnern, heißt Polkopedia, die Online-Enzyklopädie der Polinnen in Berlin (Ziel ist aber Deutschland und gar Ausland). Es ist Webseite nach dem Muster von Wikipedia, die jedoch lebendiger ist und andere Dokumente zulässt, zB. Erinnerungen. Sie erinnert außerhalb von Polen tätige Polinnen, Frauen*, die aktiv waren in der Politik, Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft oder Wirtschaft, außerhalb von Polen lebten und starben. Wir dokumentieren das Leben und der Tod der Polinnen, Jüdinnen und Roma-Frauen in Deutschland.
Unsere Platform, wo wir aktive Frauen aus Polen erinnern, heißt '''Polkopedia''', die Online-Enzyklopädie der Polinnen in Berlin. Es ist eine Webseite nach dem Muster von Wikipedia konzipiert, die jedoch lebendiger ist und andere Dokumente zulässt, zB. Erinnerungen, Gedichte, Kunstarbeiten usw. Sie erinnert außerhalb von Polen tätige Polinnen, Frauen, die aktiv waren in der Politik, Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft oder Wirtschaft, außerhalb von Polen lebten und/ oder starben. Wir dokumentieren das Leben und der Tod der Polinnen, Jüdinnen und Roma-Frauen aus Polen in Deutschland.


Im Rahmen des Projekts wollen wir:
== Das Projekt ==
Im Rahmen des Projekts wird eine Gruppe der Rechercher:innen entstehen, die später selbständig Projektarbeit forsetzen können, dh. Recherche, Archivierung, Vorbereitung eines Beitrags, ggf. Präsentation in der Buch- oder Ausstellungsform. So wurde hier auf Polkopedia ein Pool mit Biografien von polnischen Frauen entstehen, die von den Nazis ermordet wurden.


1. den Stand des Wissens über diese Frauen feststellen
Im Laufe des Projekts wurde:


2. die Gruppe der Rechercher:Innen zusammenstellen (bis zu 8 Personen)
1. [[Lista kobiet straconych w Plötzensee|'''den Stand des Wissens über diese Frauen festgestellt''']]


3. Drei Workshops organisieren (Recherche / Texte schreiben / Ergebnisse präsentieren)
'''https://drive.google.com/drive/folders/1ysyinQs3T4PQrmcMfBaSRcBDk2WdpeO0?fbclid=IwAR2LNGp0pWAsV8lAwEYmd6wes6th6TTP5BoFXWIp6gc05cCufPS3_UtAD2I'''


4. Zehn bis zum ca. 25 Biographien entdecken, dokumentieren, aufzeichnen
2. die Gruppe der Rechercher:Innen zusammengestellt (jeweils bis zu 8 Personen)


5. Die Biographien in Polkopedia platzieren
3. drei Workshops organisieren (Recherche / Texte schreiben / Ergebnisse präsentieren)


6. Eine Ausstellung und ein Video oder einen Podcast über das Projekt zu bereitenIm Rahmen des Projekts wird eine Forscher:innengruppe gebildet, die sich mit der Dokumentation der Geschichte polnischer Frauen in Berlin beschäftigen wird.
[[Polkopedia Workshop 1|'''Workshop 1: am 2. Dezember 2023''']]


Um die teilnehmenden Rechercher:innen vorzubereiten und auszubilden, ist ein Workshop zur Archivierung von Frauengeschichte vorgesehen. Ein solcher Workshop wird von eine Expertin geleitet und wird aus einen Vortrag und praktischen Übungen bestehen, bei denen die Teilnehmer:innen lernen, Dokumentationsmethoden sowie Ansätze zur Archivierung und zum Schutz verschiedener historischer Quellen anzuwenden.Der Marathon zum Schreiben von Biografien von Frauen für Polkopedia (Workshop 2.) ist ein weiteres Element des Projekts, das dazu beitragen wird, das Bewusstsein für diejenigen zu erhöhen, die in der Geschichte übersehen wurden. Während des Marathons haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, verschiedene Quellen und Materialien kennenzulernen, die ihnen bei der Erstellung von Biografien von Frauen* helfen. Sie können auch mit anderen Teilnehmer:innen des Marathons zusammenarbeiten, um ihre Artikel gemeinsam zu erstellen und zu überprüfen. Auf diese Weise ermöglicht das Projekt die Festigung und Verbreitung des Wissens über Frauen, die ihren Platz in der Geschichte verdient haben.Durch die Nutzung von verschiedenen Medien und einem interaktiven Ansatz soll das Bewusstsein für das Thema erhöht und das Erbe dieser Frauen gewürdigt werden. Die Polkopedia Website wird als eine zentrale Anlaufstelle dienen, auf der Informationen über die Frauen und ihre Geschichten gesammelt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Datenbank wird es ermöglichen, die Informationen über die Frauen zu strukturieren und zu durchsuchen, um so einen umfassenden Einblick in ihr Schicksal zu ermöglichen.Die Ausstellung wird als Ort dienen, an dem die Geschichten der Frauen visuell dargestellt werden. Sie wird dazu beitragen, das Bewusstsein für das Schicksal der Frauen zu erhöhen und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.Das Video wird als weiteres Medium dienen, um die Geschichten der Frauen zu erzählen. Es wird Interviews mit Expertinnen und Teilnehmerinnen enthalten, die das Schicksal der Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und so zu einem besseren Verständnis der Geschichte beitragen werden.
[[Polkopedia Workshop 2|'''Workshop 2: am 20. Januar 2024''']]


Adressat:innen des Projekts ist breite deutsche Öffentlichkeit, darunter auch Medien und Aktivist:innen der NGOs, sowie Politiker:innen. Unsere These lautet: Die Öffentlichkeit ist im Allgemeinen der Meinung, dass die Erinnerungskultur in Deutschland sehr gut funktioniert. Wir jedoch wollen beweisen, dass es völlig umgekehrt ist. Man erinnert sich ausschließlich an wenige Figuren und noch wenigere Kriegsereignisse. Das wahre Erinnern in Wirklichkeit überhaupt nicht existiert. Man möchte nicht Neues wissen, keine neue Erkenntnisse zulassen, andere Situationen und Fach-Personen anerkennen. Erinnerung an den 2. WK ist schematisiert und ritualisiert, meistens so gestaltet, dass es nicht stört und sich zugleich an die deutsche Zufriedenheit mit sich selbst reibungslos anpasst. Daran wollen wir rütteln!
'''[[Polkopedia Workshop 3|Workshop 3: am 24. Februar 2024]]'''


Ziel des Projekts ist es, an polnische Frauen zu erinnern und über sie zu informieren, die während des Zweiten Weltkriegs in Berlin ihre Freiheit oder ihr Leben verloren haben, sowie die Aufmerksamkeit auf die Geschichte zu lenken, auf die historischen und gegenwärtigen polnisch-deutschen Freundschaften im Kampf um die Freiheit, und diese Themen in visueller Form festzuhalten - Archivarbeit, Ausstellung, Video und Datenbank auf die website
4. ca. 25 Biographien aufzeichnen


Polkopedia
5. die Biographien in Polkopedia platzieren


. Weitere Ziele:
6. eine Ausstellung und ein Video über das Projekt organisiert.


- Ausbilden der Rechercher:innen zu weiteren eigenständigen Tätigkeit auf dem Bereich Erinnern und Archivieren. Nachkriegsgenerationen werden oft mit Familiengeschichten und materiellen Archiven konfrontiert. Viele Menschen wissen nicht, was sie mit ihnen anfangen sollen, vor allem im Zeitalter der sozialen Medien und der digitalen Kultur. Manchmal fehlt es an Wissen, wie man Geschichten sucht und vervollständigt. Meilenstein: Polkopedia-Einträge, Abschluss Ausstellung
Die Workshops dienten dem Schreiben von Biografien von Frauen für Polkopedia, das dazu beitragen soll, das Bewusstsein für diejenigen zu erhöhen, die in der Geschichte übersehen wurden. Während des Workshops haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit gehabt verschiedene Quellen und Materialien kennenzulernen, die ihnen bei der Erstellung von Biografien von Frauen halfen. Sie könnten entweder allein oder in Teams arbeiten. Die Polkopediawar eine zentrale Anlaufstelle, auf der Informationen über die Frauen und ihre Geschichten gesammelt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Datenbank hat es ermöglicht, die Informationen über die Frauen zu strukturieren und zu durchsuchen, um so einen umfassenden Einblick in ihr Schicksal zu ermöglichen.


- Annsammeln der neuen, bis dahin unbekannten Materials und Biografien. Es gibt einen Mangel an Frauen im städtischen Raum. Durch aktives Lernen über die Geschichte und die polnischen Frauen, die hier ermordet waren, wird das Bewusstsein und das Wissen über die fehlende Hälfte der Geschichte - die Frauen, erhöht. Meilenstein: Polkopedia-Einträge, Abschluss Ausstellung
== Zielgruppe ==
Adressat:innen des Projekts ist breite deutsche Öffentlichkeit, darunter auch Medien und Aktivist:innen der NGOs, sowie Politiker:innen. Unsere These lautet: Die Öffentlichkeit ist im Allgemeinen der Meinung, dass die Erinnerungskultur in Deutschland sehr gut funktioniert. Wir jedoch wollen beweisen, dass es sich nicht gänzlich so verhielt. Man erinnert sich ausschließlich an wenige Figuren und noch wenigere Kriegsereignisse. Das wahre Erinnern, das in die Herzen und under die Haut geht, existiert nicht. Man möchte nicht Neues wissen, keine neue Erkenntnisse zulassen, keine andere Situationen und Fach-Personen anerkennen. Erinnerung an den 2. WK ist schematisiert und ritualisiert, meistens so gestaltet, dass es nicht stört und sich zugleich an die deutsche Zufriedenheit mit sich selbst reibungslos anpasst. Daran rütteln wir!


- Suche der neuen Erinnerungsformen und Archivarbeit. Erwecken des Interesses an der Erinnerungsarbeit. Das Projekt zielt darauf ab, das Interesse der jüngeren Generation an der Geschichte zu wecken, während sie sich in der virtuellen Welt und den sozialen Medien bewegt. Durch einen popkulturellen und intersektionalen Ansatz wollen wir zeigen, wie die gemeinsame polnisch-deutsche Geschichte und das kulturelle Erbe lebendig und für alle zugänglich sein kann, unabhängig von Alter, Nationalität, Behinderung oder Geschlecht. Meilenstein: Videobeiträge auf Soziale Medien und Youtube Kanal.
== Tiefgreifende Ziele ==
 
Wir suchten die neuen Erinnerungsformen, bildeten neue Erinnerungskultur, die an Bedürfnisse der jungen Generation angepasst war. Wie durchforschten die Frage, wie man das Interesse an der Erinnerungsarbeit durch einen popkulturellen und intersektionalen Ansatz erwecken kann. Wir zeigten, wie die gemeinsame polnisch-deutsche Geschichte und das kulturelle Erbe lebendig und für alle zugänglich sein kann, unabhängig von Alter, Nationalität, Behinderung oder Geschlecht. Für die Zukunft wollen wir nicht nur  Beiträge auf Soziale Medien und Youtube oder Instagram erstellen, sondern die jungen Menschen ermuntern, zu diesem schwierigen Thema auch Komputerspiele, Performance, Musik, Gedichte zu schöpfen.
Erfolgskriterien:


== Erfolgskriterien ==
# Recherche und Archivarbeit Ausbildung (Zahl der Teilnehmerinnen, Interesse und Meinung)
# Recherche und Archivarbeit Ausbildung (Zahl der Teilnehmerinnen, Interesse und Meinung)
# Zahl der geschriebene Biografien, inklusive neu entdeckte Schicksale und Details
# Zahl der geschriebene Biografien, inklusive neu entdeckte Schicksale und Details
# Zahl der Einträge in Polkopedia (mindestens 10, aber je mehr desto besser)
# Zahl der Einträge in Polkopedia (mindestens 10, aber je mehr desto besser)
# Material für die Ausstellung
# Material für die Ausstellung
# Presentation: Besucher:innen Zahl6. Medienpräsenz and Interesse der Öffentlichkeit 7. Netzwerk und Weiterentwicklung von den Themen, neue Kooperationen
# Presentation: Besucher:innen Zahl
#Medienpräsenz and Interesse der Öffentlichkeit  
#Netzwerk und Weiterentwicklung von den Themen, neue Kooperationen
 
== Projektergebnisse und Nachhaltigkeit ==
Das Projekt hat langfristige Formen und Ergebnisse erarbeitet, die über die Projektlaufzeit hinausgegangen sind. Dazu gehörten die Schaffung und Aufbau der Polkopedia mit der Datenbank über das Schicksal und Biografien polnischer Frauen in Berlin, die Organisation einer Ausstellung, Herstellung eines Komputerspiels und die Produktion eines Videos zur Geschichte dieser Frauen, die weiter genutzt werden können. Darüber hinaus können die archivierten Materialien langfristig genutzt werden, um das Bewusstsein für die Geschichte polnischer Frauen in Berlin zu erhöhen. Sie können für Forschungszwecke, für Bildungsprogramme oder für weitere Ausstellungen und Projekte genutzt werden. Die Forscher:innengruppe, die im Rahmen des Projekts gebildet wurde, kann weiterhin an der Dokumentation und Aufdeckung der Geschichte polnischer Frauen in Berlin arbeiten und ihr Wissen weitergeben. Die erstellten Biografien können dazu beitragen, dass diese Frauen einen Platz in der Geschichte erhalten und für zukünftige Generationen sichtbar bleiben.
 
== Sichtbarkeit des Projekts ==
Um die Reichweite unseres Projekts zu erhöhen und es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, greifen wir zu bewahrten aber wirksamen Mittel wie traditionelle Pressearbeit und  Social Media (Facebook und Instagram). Wir werden regelmäßig Updates, Fotos und Videos teilen und unsere Follower ermutigen, das Projekt mit anderen zu teilen. 
 
Pressearbeit: Wir werden lokale, überregionale und polnische Medien über unser Projekt informieren und sie dazu einladen, darüber zu berichten. Dazu werden Pressemitteilungen verschickt und Interviews anbieten. 
 
Veranstaltungen: Wir werden Veranstaltungen organisieren, um das Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren und Interesse zu wecken. Dazu gehören offene Workshops, und die Abschluss Ausstellung. 
 
Kooperationen: Wir werden Kooperationen mit anderen Organisationen oder Personen eingehen, die ein ähnliches Interesse an unserem Thema haben. So können wir unser Netzwerk erweitern und das Projekt noch bekannter machen.


Projektergebnisse und Nachhaltigkeit:
Online-Plattformen: Wir werden das Projekt auch auf verschiedenen Online-Plattformen präsentieren: auf unserer eigenen Webseite Polkopedia und Youtubekanal.


Das Projekt wird langfristige Formen und Ergebnisse haben, die über die Projektlaufzeit hinausgehen. Dazu gehören die Schaffung und Aufbau der Polkopedia Website mit einer umfassenden Datenbank über das Schicksal und Biografien polnischer Frauen in Berlin, die Organisation einer Ausstellung und die Produktion eines Videos zur Geschichte dieser Frauen, die weiter genutzt werden können.Darüber hinaus können die archivierten Materialien langfristig genutzt werden, um das Bewusstsein für die Geschichte polnischer Frauen in Berlin zu erhöhen. Sie können für Forschungszwecke, für Bildungsprogramme oder für weitere Ausstellungen und Projekte genutzt werden. Die Forscher:innengruppe, die im Rahmen des Projekts gebildet wird, kann weiterhin an der Dokumentation und Aufdeckung der Geschichte polnischer Frauen in Berlin arbeiten und ihr Wissen weitergeben.Der Workshop zur Archivierung von Frauengeschichte kann auch langfristige Auswirkungen haben, da er dazu beitragt, das Bewusstsein für die Bedeutung der Archivierung und Erhaltung von historischen Quellen zu schärfen. Dies kann dazu beitragen, dass zukünftige Generationen besser in der Lage sind, die Geschichte der Frauen zu dokumentieren und zu erforschen.Schließlich kann der Marathon zum Schreiben von Biografien von Frauen für Polkopedia dazu beitragen, das Bewusstsein für die Geschichte polnischer Frauen in Berlin zu erhöhen und das Wissen über diese Frauen in der breiten Öffentlichkeit zu verbreiten. Die erstellten Biografien können dazu beitragen, dass diese Frauen einen Platz in der Geschichte erhalten und für zukünftige Generationen sichtbar bleiben.
== Förderung ==
[[File:Logo EVZ EL RGB DE blau-1024x414.png|thumb|Stiftung EVZ]]
Das Projekt wird gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft)


Sichtbarkeit des Projekts:
[http://ww.stiftung-evz.de/ www.stiftung-evz.de]


Um die Reichweite unseres Projekts zu erhöhen und es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir verschiedene Maßnahmen geplant. Einige davon sind:Social Media: Wir werden unser Projekt auf verschiedenen Social-Media-Plattformen wie Facebook, und Instagram präsentieren, um ein breites Publikum zu erreichen. Wir werden regelmäßig Updates, Fotos und Videos teilen und unsere Follower ermutigen, das Projekt mit anderen zu teilen. Pressearbeit: Wir werden lokale, überregionale und polnische Medien über unser Projekt informieren und sie dazu einladen, darüber zu berichten. Dazu werden wir Pressemitteilungen verschicken und Interviews anbieten.Veranstaltungen: Wir werden Veranstaltungen organisieren, um das Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren und Interesse zu wecken. Dazu gehören offene Workshops, und die Abschluss Ausstellung. Kooperationen: Wir werden Kooperationen mit anderen Organisationen oder Personen eingehen, die ein ähnliches Interesse an unserem Thema haben. So können wir unser Netzwerk erweitern und das Projekt noch bekannter machen.Online-Plattformen: Wir werden das Projekt auch auf verschiedenen Online-Plattformen präsentieren: auf unserer eigenen Webseite
Diese Veröffentlichung stellte keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen trägt die Polkopedia die Verantwortung.


Polkopedia
<nowiki>***</nowiki>
[[File:Fonds Darstellende Künste.png|thumb|Fonds Darstellende Künste]]
Recherche gefördet vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
== Organisation ==
Ein Projekt von [https://ambasadapolek.org/ Ambasada Polek e.V.] in Zusammenarbeit mit [https://regenbogenfabrik.de/ Regenbogenfabrik], [https://www.dziewuchyberlin.org/ Dziewuchy Berlin] und [https://polonijnaradakobiet.org/ International Council of Polish Women+].


und Youtubekanal.
'''Ambasada Polek e.V. (Deutsch: Botschaft der Polinnen)''' ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Frauen_rechte, Frauen_geschichte, Kunst und Kultur sowie deutsch-polnische Beziehungen einsetzt. Wir sind eine migrantische Organisation der Polinnen*, die versucht


Stary harmonogram:
1. der männlichen Dominanz im Leben der polnischen Diaspora entgegenzuwirken


September 2023 - Ausgangssituation erkunden, Recherche in Polen. Rechercher:innen-Gruppe zusammenbringenNovember 2023 - 1. Workshop mit eine Expertin in der Regenbogenfabrik: Wie recherchiert man? Welche Quellen nutzt man bei Recherche in Deutschland und in Polen? Bis Februar 2024 - Rechercher:innen sammeln die Materialien, Reisen nach Polen März 2024 - 2. Workshop: Wir schreiben gemeinsam Geschichte (sog. Marathon-Wochenende) in der Regenbogenfabrik April 2024 - Fortsetzung des Schreibens von Biografien, Vervollständigung der Materialien, Textbearbeitung. Vorbereitung der Kunstwerke und Texte für die Ausstellung Mai 2024 - Korrekturen und Einbringen der Angaben auf die Polkopedia WebseiteJuni 2024 - Abschluss Veranstaltung: Ausstellung und Video- bzw Podcast Präsentation
2. den deutschen Kolonialismus innerhalb von Osteuropa zu definieren, thematisieren, verbalisieren und in der deutschen Öffentlichkeit zu präsentieren


3. die Frauenschicksale von Polinnen in Deutschland zu dokumentieren und präsentieren.


Ambasada Polek e.V. (Botschaft der Polinnen) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Frauen_rechte, Frauen_geschichte, Kunst und Kultur sowie deutsch-polnische Beziehungen einsetzt. In dieser Besetzung sind wir seit 2016 in Berlin aktiv, wir haben die Dziewuchy Berlin Initiative gegründet, die mit dem Green Pussyhat Preis und dem Clara-Zetkin Frauenpreis ausgezeichnet wurde. Die Gründung des Vereins war ein natürlicher Schritt der Entwicklung.Wir sind eine migrantische Organisation der Polinnen*, die versucht 1. der männlichen Dominanz im Leben der polnischen Diaspora entgegenzuwirken 2. den deutschen Kolonialismus innerhalb von Osteuropa zu definieren, thematisieren, verbalisieren und in der deutschen Öffentlichkeit zu präsentieren. 3. Die Frauenschicksale von Polinnen in Deutschland zu dokumentieren und präsentieren. Wir sind weder PolitikerInnen noch WissenschaftlerInnen. Unsere Wirkungs-Methoden sind - Kunst, Buch, Diskussion, Aktivismus und Artivismus, Manifeste, Kundgebungen, Ausflüge, offene Workshops und andere Aktivitäten im öffentlichen Raum, mit dem übergeordneten Ziel - Archivieren und Erinnern. Wir arbeiten für die Solidarität mit Frauen* und LGBT+ in Polen, aber auch in Deutschland, weil wir hier leben. Die gegenseitige Solidarität und Kooperation zwischen Polen und Deutschland dringend notwendig in einer Zeit, in der es diese Kooperation auf Regierungsebene nicht gibt, in der eine braune Welle des Nationalismus durch beide Länder schwappt, in der Frauen- und LGBT+-Rechte immer noch bedroht und gebrochen sind. Als polnische Migrantinnen\ *werden wir immer noch diskriminiert, und zwar auf vielen Ebenen - als Frauen, als Migrantinnen* aus Osteuropa (in Deutschland) und in Polen als diejenigen, die nicht existieren, weil sie ihr Heimatland verlassen haben.
Wir sind weder PolitikerInnen noch WissenschaftlerInnen. Unsere Wirkungs-Methoden sind - Kunst, Buch, Diskussion, Aktivismus und Artivismus, Manifeste, Kundgebungen, Ausflüge, offene Workshops und andere Aktivitäten im öffentlichen Raum, mit dem übergeordneten Ziel - Archivieren und Erinnern. Wir arbeiten für die Solidarität mit Frauen* und LGBT+ in Polen, aber auch in Deutschland, weil wir hier leben. Die gegenseitige Solidarität und Kooperation zwischen Polen und Deutschland dringend notwendig in einer Zeit, in der es diese Kooperation auf Regierungsebene nicht gibt, in der eine braune Welle des Nationalismus durch beide Länder schwappt, in der Frauen- und LGBT+-Rechte immer noch bedroht und gebrochen sind. Als polnische Migrantinnen* werden wir immer noch diskriminiert, und zwar auf vielen Ebenen - als Frauen, als Migrantinnen* aus Osteuropa (in Deutschland) und in Polen als diejenigen, die nicht existieren, weil sie ihr Heimatland verlassen haben.

Latest revision as of 12:48, 7 August 2024

Es ist die Seite des Projekts "Frauen im Schatten der Guillotine", ein Projekt über Polinnen, die während der NS-Herrschaft in Berliner Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet wurden.

Das Projekt ist eine Fortsetzung und Erweiterung der Veranstaltungsreihe von 2022 "Die fehlende Hälfte der Geschichte" zur Geschichte der polnischen Frauen in Berlin.

Das Schicksal dieser Frauen soll aufgedeckt und archiviert werden.

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. Mehr darüber unten.

Um direkt die Konkrete Events im Rahmen des Projekts zu erruieren, bitte klicken Sie HIER

Konzept

Das Leben der polnischen Frauen, die in Deutschland lebten, wirkten und starben ist zum größten Teil völlig vergessen. Mit unserem Projekt wollen wir eine besondere Gruppe der Polinnen aus der Verschwiegenheit und Vergessenheit holen - die (meistens) junge Frauen, die während des 2. WK in Polen konspirativ tätig waren, und dann, denunziert und infolgedessen inhaftiert, nach Deutschland gebracht wurden. Viele von ihnen wurden in verschiedene KL geschickt, hier vor allem Ravensbrück, manche jedoch blieben in Berlin, wo sie auch hingerichtet wurden.

2022 widmeten wir ein ganzes großes Projekt einer von ihnen - Irena Bobowska (1920-1942), polnische Dichterin, Pfadfinderin und Widerstandskämpferin, die am 26. September 1942 in Plötzensee mit der Guillotine hingerichtet wurde. Wir betrachteten sie als Symbolfigur, im Laufe des Projekts entdeckten wir aber, dass es allein in Berlin mehrere Hunderte von ihnen in Gefängnissen rotteten und grausames Todes starben. Von vielen weißt man heute gar nicht, oder nur etwas Unvollständiges, Falsches. Gar ihre Namen sind oft falsch geschrieben. Wir wollen sie erinnern und ihre Schicksale der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Unsere Platform, wo wir aktive Frauen aus Polen erinnern, heißt Polkopedia, die Online-Enzyklopädie der Polinnen in Berlin. Es ist eine Webseite nach dem Muster von Wikipedia konzipiert, die jedoch lebendiger ist und andere Dokumente zulässt, zB. Erinnerungen, Gedichte, Kunstarbeiten usw. Sie erinnert außerhalb von Polen tätige Polinnen, Frauen, die aktiv waren in der Politik, Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft oder Wirtschaft, außerhalb von Polen lebten und/ oder starben. Wir dokumentieren das Leben und der Tod der Polinnen, Jüdinnen und Roma-Frauen aus Polen in Deutschland.

Das Projekt

Im Rahmen des Projekts wird eine Gruppe der Rechercher:innen entstehen, die später selbständig Projektarbeit forsetzen können, dh. Recherche, Archivierung, Vorbereitung eines Beitrags, ggf. Präsentation in der Buch- oder Ausstellungsform. So wurde hier auf Polkopedia ein Pool mit Biografien von polnischen Frauen entstehen, die von den Nazis ermordet wurden.

Im Laufe des Projekts wurde:

1. den Stand des Wissens über diese Frauen festgestellt

https://drive.google.com/drive/folders/1ysyinQs3T4PQrmcMfBaSRcBDk2WdpeO0?fbclid=IwAR2LNGp0pWAsV8lAwEYmd6wes6th6TTP5BoFXWIp6gc05cCufPS3_UtAD2I

2. die Gruppe der Rechercher:Innen zusammengestellt (jeweils bis zu 8 Personen)

3. drei Workshops organisieren (Recherche / Texte schreiben / Ergebnisse präsentieren)

Workshop 1: am 2. Dezember 2023

Workshop 2: am 20. Januar 2024

Workshop 3: am 24. Februar 2024

4. ca. 25 Biographien aufzeichnen

5. die Biographien in Polkopedia platzieren

6. eine Ausstellung und ein Video über das Projekt organisiert.

Die Workshops dienten dem Schreiben von Biografien von Frauen für Polkopedia, das dazu beitragen soll, das Bewusstsein für diejenigen zu erhöhen, die in der Geschichte übersehen wurden. Während des Workshops haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit gehabt verschiedene Quellen und Materialien kennenzulernen, die ihnen bei der Erstellung von Biografien von Frauen halfen. Sie könnten entweder allein oder in Teams arbeiten. Die Polkopediawar eine zentrale Anlaufstelle, auf der Informationen über die Frauen und ihre Geschichten gesammelt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Datenbank hat es ermöglicht, die Informationen über die Frauen zu strukturieren und zu durchsuchen, um so einen umfassenden Einblick in ihr Schicksal zu ermöglichen.

Zielgruppe

Adressat:innen des Projekts ist breite deutsche Öffentlichkeit, darunter auch Medien und Aktivist:innen der NGOs, sowie Politiker:innen. Unsere These lautet: Die Öffentlichkeit ist im Allgemeinen der Meinung, dass die Erinnerungskultur in Deutschland sehr gut funktioniert. Wir jedoch wollen beweisen, dass es sich nicht gänzlich so verhielt. Man erinnert sich ausschließlich an wenige Figuren und noch wenigere Kriegsereignisse. Das wahre Erinnern, das in die Herzen und under die Haut geht, existiert nicht. Man möchte nicht Neues wissen, keine neue Erkenntnisse zulassen, keine andere Situationen und Fach-Personen anerkennen. Erinnerung an den 2. WK ist schematisiert und ritualisiert, meistens so gestaltet, dass es nicht stört und sich zugleich an die deutsche Zufriedenheit mit sich selbst reibungslos anpasst. Daran rütteln wir!

Tiefgreifende Ziele

Wir suchten die neuen Erinnerungsformen, bildeten neue Erinnerungskultur, die an Bedürfnisse der jungen Generation angepasst war. Wie durchforschten die Frage, wie man das Interesse an der Erinnerungsarbeit durch einen popkulturellen und intersektionalen Ansatz erwecken kann. Wir zeigten, wie die gemeinsame polnisch-deutsche Geschichte und das kulturelle Erbe lebendig und für alle zugänglich sein kann, unabhängig von Alter, Nationalität, Behinderung oder Geschlecht. Für die Zukunft wollen wir nicht nur Beiträge auf Soziale Medien und Youtube oder Instagram erstellen, sondern die jungen Menschen ermuntern, zu diesem schwierigen Thema auch Komputerspiele, Performance, Musik, Gedichte zu schöpfen.

Erfolgskriterien

  1. Recherche und Archivarbeit Ausbildung (Zahl der Teilnehmerinnen, Interesse und Meinung)
  2. Zahl der geschriebene Biografien, inklusive neu entdeckte Schicksale und Details
  3. Zahl der Einträge in Polkopedia (mindestens 10, aber je mehr desto besser)
  4. Material für die Ausstellung
  5. Presentation: Besucher:innen Zahl
  6. Medienpräsenz and Interesse der Öffentlichkeit
  7. Netzwerk und Weiterentwicklung von den Themen, neue Kooperationen

Projektergebnisse und Nachhaltigkeit

Das Projekt hat langfristige Formen und Ergebnisse erarbeitet, die über die Projektlaufzeit hinausgegangen sind. Dazu gehörten die Schaffung und Aufbau der Polkopedia mit der Datenbank über das Schicksal und Biografien polnischer Frauen in Berlin, die Organisation einer Ausstellung, Herstellung eines Komputerspiels und die Produktion eines Videos zur Geschichte dieser Frauen, die weiter genutzt werden können. Darüber hinaus können die archivierten Materialien langfristig genutzt werden, um das Bewusstsein für die Geschichte polnischer Frauen in Berlin zu erhöhen. Sie können für Forschungszwecke, für Bildungsprogramme oder für weitere Ausstellungen und Projekte genutzt werden. Die Forscher:innengruppe, die im Rahmen des Projekts gebildet wurde, kann weiterhin an der Dokumentation und Aufdeckung der Geschichte polnischer Frauen in Berlin arbeiten und ihr Wissen weitergeben. Die erstellten Biografien können dazu beitragen, dass diese Frauen einen Platz in der Geschichte erhalten und für zukünftige Generationen sichtbar bleiben.

Sichtbarkeit des Projekts

Um die Reichweite unseres Projekts zu erhöhen und es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, greifen wir zu bewahrten aber wirksamen Mittel wie traditionelle Pressearbeit und Social Media (Facebook und Instagram). Wir werden regelmäßig Updates, Fotos und Videos teilen und unsere Follower ermutigen, das Projekt mit anderen zu teilen.

Pressearbeit: Wir werden lokale, überregionale und polnische Medien über unser Projekt informieren und sie dazu einladen, darüber zu berichten. Dazu werden Pressemitteilungen verschickt und Interviews anbieten.

Veranstaltungen: Wir werden Veranstaltungen organisieren, um das Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren und Interesse zu wecken. Dazu gehören offene Workshops, und die Abschluss Ausstellung.

Kooperationen: Wir werden Kooperationen mit anderen Organisationen oder Personen eingehen, die ein ähnliches Interesse an unserem Thema haben. So können wir unser Netzwerk erweitern und das Projekt noch bekannter machen.

Online-Plattformen: Wir werden das Projekt auch auf verschiedenen Online-Plattformen präsentieren: auf unserer eigenen Webseite Polkopedia und Youtubekanal.

Förderung

Stiftung EVZ

Das Projekt wird gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft)

www.stiftung-evz.de

Diese Veröffentlichung stellte keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen trägt die Polkopedia die Verantwortung.

***

Fonds Darstellende Künste

Recherche gefördet vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Organisation

Ein Projekt von Ambasada Polek e.V. in Zusammenarbeit mit Regenbogenfabrik, Dziewuchy Berlin und International Council of Polish Women+.

Ambasada Polek e.V. (Deutsch: Botschaft der Polinnen) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Frauen_rechte, Frauen_geschichte, Kunst und Kultur sowie deutsch-polnische Beziehungen einsetzt. Wir sind eine migrantische Organisation der Polinnen*, die versucht

1. der männlichen Dominanz im Leben der polnischen Diaspora entgegenzuwirken

2. den deutschen Kolonialismus innerhalb von Osteuropa zu definieren, thematisieren, verbalisieren und in der deutschen Öffentlichkeit zu präsentieren

3. die Frauenschicksale von Polinnen in Deutschland zu dokumentieren und präsentieren.

Wir sind weder PolitikerInnen noch WissenschaftlerInnen. Unsere Wirkungs-Methoden sind - Kunst, Buch, Diskussion, Aktivismus und Artivismus, Manifeste, Kundgebungen, Ausflüge, offene Workshops und andere Aktivitäten im öffentlichen Raum, mit dem übergeordneten Ziel - Archivieren und Erinnern. Wir arbeiten für die Solidarität mit Frauen* und LGBT+ in Polen, aber auch in Deutschland, weil wir hier leben. Die gegenseitige Solidarität und Kooperation zwischen Polen und Deutschland dringend notwendig in einer Zeit, in der es diese Kooperation auf Regierungsebene nicht gibt, in der eine braune Welle des Nationalismus durch beide Länder schwappt, in der Frauen- und LGBT+-Rechte immer noch bedroht und gebrochen sind. Als polnische Migrantinnen* werden wir immer noch diskriminiert, und zwar auf vielen Ebenen - als Frauen, als Migrantinnen* aus Osteuropa (in Deutschland) und in Polen als diejenigen, die nicht existieren, weil sie ihr Heimatland verlassen haben.