Difference between revisions of "Marta Buszka (DE)"
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Geboren 23. Januar 1916, Erdmannswalde/Posen (Poznań) – hingerichtet 16. März 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee | Geboren 23. Januar 1916, Erdmannswalde/Posen (Poznań) – hingerichtet 16. März 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee | ||
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Das Sondergericht Posen verurteilt die Arbeiterin deswegen am 18. Januar 1940 wegen „bewaffneten schweren Landfriedensbruchs” zum Tode. | Das Sondergericht Posen verurteilt die Arbeiterin deswegen am 18. Januar 1940 wegen „bewaffneten schweren Landfriedensbruchs” zum Tode. | ||
[[Plik:Martabuszka.jpg|alt=Marta Buszka|mały|Marta Buszka, ein Fragment der Akten in der Sammlung von Strafgefängnis Plötzensee (jetzt schon im Landesarchiv Berlin; ARep369; kein offener Zugang)]] | |||
Martha Buszka wird am 16. März 1940 ermordet. | Martha Buszka wird am 16. März 1940 ermordet. | ||
Revision as of 22:49, 2 December 2023
Autor: Pascal Folleher alt=Logo EVZ|mały|Gefördert durch Stiftung EVZ Beitrag gefertigt im Rahmen vom Workshop "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 2.12.2023 - Projekt gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft) Förderung durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.
Biographie
Marta / Martha Buszka (Buschke / Buśka / Buschka)
Geboren 23. Januar 1916, Erdmannswalde/Posen (Poznań) – hingerichtet 16. März 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee
Martha Buszka, geb. Bomke, wird am 23. Januar 1916 in Erdmannswalde im Kreis Posen geboren. Sie ist die Tochter von Emil und Dorothea Bomke. Ihr Ehemann, Jan Buszka starb 1936 beim dem Versuche, ertrinkende
Kinder zu retten, die in einen gefrorenen See gefallen waren. Sie hatte zwei Kinder, Bogdan und Hieronim.
Auch zu Kriegsbeginn im September 1939 wohnt sie in Erdmannswalde.
Am 2. September 1939 stürzt eine deutsche „Wettererkundungsmaschine” nach einem Feuergefecht mit einem polnischen Jagdflugzeug bei Erdmannswalde ab. Zwei Besatzungsmitglieder des Flugzeugs landen mit
ihren Fallschirmen schwerverletzt in der Nähe des Dorfes und ergeben sich der versammelten Menge von Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern. Bis die zwei deutschen Kriegsgefangenen einem Beamten
übergeben werden können, werden sie von mehreren anwesenden Männern und Frauen beraubt, mit Gegenständen geschlagen und beschimpft. Auch Martha Buszka beteiligt sich an der physischen Misshandlung der Gefangenen.
Das Sondergericht Posen verurteilt die Arbeiterin deswegen am 18. Januar 1940 wegen „bewaffneten schweren Landfriedensbruchs” zum Tode. alt=Marta Buszka|mały|Marta Buszka, ein Fragment der Akten in der Sammlung von Strafgefängnis Plötzensee (jetzt schon im Landesarchiv Berlin; ARep369; kein offener Zugang) Martha Buszka wird am 16. März 1940 ermordet.
Quelle:
https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/buszka-martha
https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/main.xhtml#
https://sucholeski.eu/nr-56-wrzesien-2016/uroczystosci-77-rocznice-wybuchu-ii-wojny-swiatowej/
http://wtg-gniazdo.org/mobile/forum/viewtopic.php?f=12&t=10838