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Marianna | Marianna wurde auf einer Gedenktafel im Dorf Borki gedacht, die von einem der Bewohner dieses Dorfes, Janusz Gruberski, gestiftet wurde. Dieses Denkmal erinnert auch an Mieczysław Adamczyk, Józef Adamczyk, Weronika Augustyniak, Józef Augustyniak, Piotr Kiciński, Dominika Kujawa, Agnieszka Łaszkiewicz, Zenon Łaszkiewicz, Leokadia Zbierska, Kazimierz Różycki, Wacław Stasiak, Władysław Wałowski und Feliks Gruberski. | ||
Während des Workshops schrieb und inszenierte die Autorin des Beitrags über Agnieszka Łaszkiewicz, Ewelina Jaworska, eine Theateretüde über Agnieszka und ihren Sohn Zenon; viele Workshopteilnehmer beteiligten sich an der Etüde; Es wurde von Marzena Zajączkowska fotografiert und gefilmt. | |||
Katarzyna Kalin zeichnete ein Bild, das das widerspiegelte, was die Workshop-Teilnehmer das Schicksal von vier Frauen, zwei Männern und einem kleinen Jungen aus dem Dorf Borki nannten: für eine Scheibe Brot auf die Guillotine. | |||
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Marianna Pietrzak, geb., hingerichtet im Gefängnis Plötzensee
Autorinnen: Aleksandra Puciłowska & Katarzyna Kalin
Projekt "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"[edytuj | edytuj kod]
Das Leben und der Tod
Marianna Pietrzak (geb. Łaszkiewicz) wurde am 16. Mai 1900 in Stanisławów (Gemeinde Wysokie) geboren. Sie bewirtschaftete mit ihrem Mann Stanisław Pietrzak (geboren am 12. April 1897 in Pogorzałki) einen Bauernhof. Sie wurde verhaftet und zum Tode verurteilt, weil sie einem sowjetischen Flüchtling geholfen hatte. Sie bot ihm das Brot und den Tee an, um die er sie gebeten hatte.
Zusammen mit Weronika Augustyniak, Leokadia Zbierska und Agnieszka Łaszkiewicz wurde sie verhaftet, weil sie dem entflohenen Gefangenen Fjodor Azar geholfen hatte. Er war ein sowjetischer Kriegsflüchtling. Er entkam einem Eisenbahntransport von Häftlingen und versteckte sich etwa zwei Monate lang im Bezirk Konin. Er wurde im November 1941 (aufgrund einer Denunziation) verhaftet, was zu Repressionen unter der örtlichen Bevölkerung führte, die ihm half.
Auch Mariannas Ehemann wurde wegen der gleichen Tat verhaftet, im Prozess jedoch freigesprochen. Das Gericht entschied, dass es nicht bewiesen werden könne, dass er Fjodor Asarow als sowjetischen Gefangenen anerkenne. Im Gegensatz zu Marianna sprach er nicht mit ihm und sah ihn nur für einen Moment im Hof.
Marianna wurde am 28. Mai 1942 vom Volksgerichtshof der Schädigung des Reichswohls und der Feindbegünstigung für schuldig befunden. In seiner Begründung stellte das Gericht fest, dass sie bei dem Gespräch mit Fjodor ihn als entflohenen Gefangenen erkannt haben müsse. Er sollte eine sowjetische Uniform tragen und mit ihr auf Russisch kommunizieren. Marianna selbst gab nicht zu, dass sie ihn als Russen erkannte.
Sie wurde am 22. September 1942 im Gefängnis Plötzensee im Alter von 42 Jahren hingerichtet.
Gedenken
Marianna wurde auf einer Gedenktafel im Dorf Borki gedacht, die von einem der Bewohner dieses Dorfes, Janusz Gruberski, gestiftet wurde. Dieses Denkmal erinnert auch an Mieczysław Adamczyk, Józef Adamczyk, Weronika Augustyniak, Józef Augustyniak, Piotr Kiciński, Dominika Kujawa, Agnieszka Łaszkiewicz, Zenon Łaszkiewicz, Leokadia Zbierska, Kazimierz Różycki, Wacław Stasiak, Władysław Wałowski und Feliks Gruberski.
Während des Workshops schrieb und inszenierte die Autorin des Beitrags über Agnieszka Łaszkiewicz, Ewelina Jaworska, eine Theateretüde über Agnieszka und ihren Sohn Zenon; viele Workshopteilnehmer beteiligten sich an der Etüde; Es wurde von Marzena Zajączkowska fotografiert und gefilmt.
Katarzyna Kalin zeichnete ein Bild, das das widerspiegelte, was die Workshop-Teilnehmer das Schicksal von vier Frauen, zwei Männern und einem kleinen Jungen aus dem Dorf Borki nannten: für eine Scheibe Brot auf die Guillotine.
Katarzyna Kalin, Kante Brot
Elżbieta Kargol schreibt Gedichte über Polinnen aus Plötzensee.