Franciszka Rychły (DE): Różnice pomiędzy wersjami

Z Polkopedia
Przejdź do nawigacjiPrzejdź do wyszukiwania
m
 
(Nie pokazano 7 pośrednich wersji utworzonych przez tego samego użytkownika)
Linia 1: Linia 1:
Franciszka Rychły - 30.11.1907 in Großpolen - 04.03.1943 in Plötzensee


==Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"==
 
Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"
 
[[Polinnen im Gefängnis Plötzensee|Beschreibung des Projekts]]
[[Polinnen im Gefängnis Plötzensee|Beschreibung des Projekts]]


Linia 7: Linia 8:


'''Autorinnen: Julia Szenwald & Joanna Gromadzka'''
'''Autorinnen: Julia Szenwald & Joanna Gromadzka'''
[[File:Rychly by Krenz.jpg|alt=Franciszka Rychły, Bild von Anna Krenz, Febr. 2024|thumb|Franciszka Rychły, Bild von Anna Krenz, Febr. 2024]]
== Das Leben und der Tod ==
Franciszka Rychły, geb. 30.11.1907 in Großpolen, stracona 04.03.1943 in Plötzensee


Franciszka Rychły wurde im Dorf Podmokłe Małe (dt. Klein Posemuckel, seit 1937 Klein Posenbrück), Kreis Babimost, in Preussisch-Polen geboren. Im Dorf waren verschiedene polnische Organisationen und Vereine aktiv. 1906 brach hier ein Schulstreik auf. Eltern und Kindern verlangten Religionsunterricht auf Polnisch.
Franciszka Rychły wurde im Dorf Podmokłe Małe (dt. Klein Posemuckel, seit 1937 Klein Posenbrück), Kreis Babimost, in Preussisch-Polen geboren. Im Dorf waren verschiedene polnische Organisationen und Vereine aktiv. 1906 brach hier ein Schulstreik auf. Eltern und Kindern verlangten Religionsunterricht auf Polnisch.
Linia 16: Linia 22:
Aus den Akten des Gefängnis' Plötzensee geht heraus, dass Franciszka einer armen Bauernfamilie stammte (In der Rubrik Beruf schrieb man “Landarbeiterin” ein) und nach dem Schulabschluss ihren Mutter half. Sie hat nicht geheiratet. Zusammen mit ihren Bruder, Angehörigen und Bekannten war sie bei den patriotischen Aktivitäten tätig. Schon ab Frühling 1939 wurde ihr seitens der deutschen Polizei vorgeworfen, mit polnischen Spionagediensten zu kollaborieren, damit sie Angaben zum Lokalisierung der deutsche Militäreinheiten an der Grenze zu Polen lieferte. Sie wurde wegen des Landesverrats in Plötzensee hingerichtet.
Aus den Akten des Gefängnis' Plötzensee geht heraus, dass Franciszka einer armen Bauernfamilie stammte (In der Rubrik Beruf schrieb man “Landarbeiterin” ein) und nach dem Schulabschluss ihren Mutter half. Sie hat nicht geheiratet. Zusammen mit ihren Bruder, Angehörigen und Bekannten war sie bei den patriotischen Aktivitäten tätig. Schon ab Frühling 1939 wurde ihr seitens der deutschen Polizei vorgeworfen, mit polnischen Spionagediensten zu kollaborieren, damit sie Angaben zum Lokalisierung der deutsche Militäreinheiten an der Grenze zu Polen lieferte. Sie wurde wegen des Landesverrats in Plötzensee hingerichtet.


Na losy Franciszki wpłynęło kultywowanie tradycji patriotycznych przez jej rodzinę, za co wiele jej krewnych, łącznie z nią samą, zapłaciło najwyższą cenę. Należy zwrócić szczególną uwagę na odwagę i konsekwencję w jej wyborach życiowych - nie zdecydowała się wyjść za mąż, była zaangażowana w działalność patriotyczną. Franciszka musiała być inteligentną kobietą, która cieszyła się autorytetem w swojej społeczności, jeżeli polskie służby wywiadowcze zaproponowały jej współpracę, polegającą na dostarczaniu bardzo poufnych i strategicznych informacji.
Franciszkas Schicksal wurde durch die Pflege der patriotischen Traditionen in ihrer Familie beeinflusst, für die viele ihrer Verwandten, darunter auch sie selbst, den höchsten Preis zahlten. Besonders hervorzuheben sind ihr Mut und ihre Konsequenz in ihren Lebensentscheidungen - sie entschied sich gegen eine Heirat und engagierte sich in patriotischen Aktivitäten. Franciszka muss eine intelligente Frau gewesen sein, die in ihrer Gemeinschaft Autorität genoss, wenn der polnische Geheimdienst ihr die Zusammenarbeit anbot, die die Weitergabe streng vertraulicher und strategischer Informationen beinhaltete.
 
== Links ==
[[Franciszka Rychły (PL)|Beitrag auf Polnisch]]
 
https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/rychly-franziska
 
https://www.porta-polonica.de/pl/wojenne/berlin-plotzensee
 
https://zamkilubuskie.pl/podmokle-male-posenbruck-klein/
 
https://www.szukajwarchiwach.gov.pl/de/jednostka/-/jednostka/6850625
 
==Förderung[edytuj | edytuj kod]==
Beitrag gefertigt während des Workshops "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 24.02.2024
 
Das Projekt ist gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).
 
[http://www.stiftung-evz.de/ www.stiftung-evz.de]
 
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.

Aktualna wersja na dzień 14:59, 28 mar 2024


Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"

Beschreibung des Projekts

Beschreibung des Workshops

Autorinnen: Julia Szenwald & Joanna Gromadzka

Franciszka Rychły, Bild von Anna Krenz, Febr. 2024
Franciszka Rychły, Bild von Anna Krenz, Febr. 2024

Das Leben und der Tod

Franciszka Rychły, geb. 30.11.1907 in Großpolen, stracona 04.03.1943 in Plötzensee

Franciszka Rychły wurde im Dorf Podmokłe Małe (dt. Klein Posemuckel, seit 1937 Klein Posenbrück), Kreis Babimost, in Preussisch-Polen geboren. Im Dorf waren verschiedene polnische Organisationen und Vereine aktiv. 1906 brach hier ein Schulstreik auf. Eltern und Kindern verlangten Religionsunterricht auf Polnisch.

Nach dem Ersten Weltkrieg blieb das Dorf in Deutschland, allerdings nah an der Grenze zu Polen, das gerade seine Unabhängigkeit erlangte. Die Dorfbewohner waren weiterhin polnisch-patriotisch sehr aktiv. 1929 wurde im Dorf eine polnische Schule eröffnet. Es war unter anderen einen gewissen Antoni Rychły, einen polnischen Aktivisten zu verdanken; wahrscheinlich eine Verwandter von Franciszka.

Gleich nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges begannen im Dorf Inhaftierungen der polnischen Aktivisten. 1940 unter den Verhafteten fand sich auch Franciszka und drei weitere Mitglieder der Familie Rychły.

Aus den Akten des Gefängnis' Plötzensee geht heraus, dass Franciszka einer armen Bauernfamilie stammte (In der Rubrik Beruf schrieb man “Landarbeiterin” ein) und nach dem Schulabschluss ihren Mutter half. Sie hat nicht geheiratet. Zusammen mit ihren Bruder, Angehörigen und Bekannten war sie bei den patriotischen Aktivitäten tätig. Schon ab Frühling 1939 wurde ihr seitens der deutschen Polizei vorgeworfen, mit polnischen Spionagediensten zu kollaborieren, damit sie Angaben zum Lokalisierung der deutsche Militäreinheiten an der Grenze zu Polen lieferte. Sie wurde wegen des Landesverrats in Plötzensee hingerichtet.

Franciszkas Schicksal wurde durch die Pflege der patriotischen Traditionen in ihrer Familie beeinflusst, für die viele ihrer Verwandten, darunter auch sie selbst, den höchsten Preis zahlten. Besonders hervorzuheben sind ihr Mut und ihre Konsequenz in ihren Lebensentscheidungen - sie entschied sich gegen eine Heirat und engagierte sich in patriotischen Aktivitäten. Franciszka muss eine intelligente Frau gewesen sein, die in ihrer Gemeinschaft Autorität genoss, wenn der polnische Geheimdienst ihr die Zusammenarbeit anbot, die die Weitergabe streng vertraulicher und strategischer Informationen beinhaltete.

Links

Beitrag auf Polnisch

https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/rychly-franziska

https://www.porta-polonica.de/pl/wojenne/berlin-plotzensee

https://zamkilubuskie.pl/podmokle-male-posenbruck-klein/

https://www.szukajwarchiwach.gov.pl/de/jednostka/-/jednostka/6850625

Förderung[edytuj | edytuj kod]

Beitrag gefertigt während des Workshops "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 24.02.2024

Das Projekt ist gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).

www.stiftung-evz.de

Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.