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'''Autorin: Ewelina Jaworska''' | |||
== Leben & Tod == | == Leben & Tod == | ||
[[ | [[File:Kobiety ze wsi Borki.jpg|mały|Bild von Anna Krenz: Weronika Augustyniak trifft den geflüchteten sowjetischen Gefangenen. Ausser Weronika halfen ihn auch Agnieszka Łaszkiewicz und ihr Sohn, Marianna Pietrzak und Leokadia Zbierska|thumb]] | ||
Agnieszka Łaszkiewicz, eine Landwirtin, wurde am 10. Januar 1894 im Dorf Borki im Bezirk Konin geboren. Sie hatte fünf Kinder, darunter | [[File:2 Laszkiewicz by Krenz.jpg|alt=Bild von Anna Krenz, Februar 2024|mały|Bild von Anna Krenz, Februar 2024|thumb]] | ||
Agnieszka Łaszkiewicz, geb. 10. Januar 1894, hingerichtet am 2. September 1942 in Berlin Plötzensee | |||
Agnieszka Łaszkiewicz, eine Landwirtin, wurde am 10. Januar 1894 im Dorf Borki im Bezirk Konin geboren. Sie hatte fünf Kinder, darunter ihren ältesten Sohn Zenon, der zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung 17 Jahre alt war. Agnes gewährte Fjodor Azarow, einen gefüchteten sowjetischen Kriegsgefangenen drei Tage lang Unterschlupf auf ihrem Hof. Er entkam aus einem Bahntransport und versteckte sich etwa zwei Monate lang in Borki. | |||
Deswegen wurde sie zusammen mit Weronika Augustyniak, Leokadia Zbierska und Marianna Pietrzak und deren Mann verhaftet. Im November 1941 wurde Azarow denunziert und verhaftet. Es führte zu grausamen zu Repressionen unter den Einheimischen. Agnieszka wurde am 28. Mai 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Schädigung des Reichswohls in Verbindung mit landesverräterischer Begünstigung des Feindes” verurteilt. | |||
Sie wurde am 2. September 1942 im Gefängnis Plötzensee im Alter von 48 Jahren hingerichtet. Ihr Sohn Zenon wurde zu drei Jahren Lagerhaft verurteilt. | Sie wurde am 2. September 1942 im Gefängnis Plötzensee im Alter von 48 Jahren hingerichtet. Ihr Sohn Zenon wurde zu drei Jahren Lagerhaft verurteilt. | ||
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An Agnieszka Łaszkiewicz und ihren Sohn erinnert eine Gedenktafel im Dorf Borki, die von einem der Einwohner des Dorfes, Janusz Gruberski, gestiftet wurde. Diese Gedenktafel erinnert auch an Mieczysław Adamczyk, Józef Adamczyk, Weronika Augustyniak, Józef Augustyniak, Piotr Kiciński, Dominika Kujawa, Marianna Pietrzak, Leokadia Zbierska, Kazimierz Różycki, Wacław Stasiak, Władysław Wałowski und Feliks Gruberski. | An Agnieszka Łaszkiewicz und ihren Sohn erinnert eine Gedenktafel im Dorf Borki, die von einem der Einwohner des Dorfes, Janusz Gruberski, gestiftet wurde. Diese Gedenktafel erinnert auch an Mieczysław Adamczyk, Józef Adamczyk, Weronika Augustyniak, Józef Augustyniak, Piotr Kiciński, Dominika Kujawa, Marianna Pietrzak, Leokadia Zbierska, Kazimierz Różycki, Wacław Stasiak, Władysław Wałowski und Feliks Gruberski. | ||
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Katarzyna Kalin zeichnete ein Bild, das etwas widerspiegelt, was die Workshop-Teilnehmer als das Schicksal von vier Frauen, zwei Männern und einem kleinen Jungen aus dem Dorf Borki bezeichneten: Für eine Scheibe Brot – unter die Guillotine. | Katarzyna Kalin zeichnete ein Bild, das etwas widerspiegelt, was die Workshop-Teilnehmer als das Schicksal von vier Frauen, zwei Männern und einem kleinen Jungen aus dem Dorf Borki bezeichneten: Für eine Scheibe Brot – unter die Guillotine. | ||
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Elżbieta Kargol schreibt Gedichte über die polnischen Frauen von Plötzensee. | Elżbieta Kargol schreibt Gedichte über die polnischen Frauen von Plötzensee. | ||
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== Förderung | == Förderung == | ||
Beitrag gefertigt vor, während und nach dem Workshop "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 2.12.2023 | Beitrag gefertigt vor, während und nach dem Workshop "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 2.12.2023 | ||
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Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung. | Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung. | ||
[[ | [[File:KanteBrot.jpg|alt=Zeichnung von Katarzyna Kalin|mały|Zeichnung von Katarzyna Kalin, Für eine Scheibe Brot - unter die Guillotine.|thumb]] | ||
Aktualna wersja na dzień 14:24, 28 mar 2024
Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"
Autorin: Ewelina Jaworska
Leben & Tod
Agnieszka Łaszkiewicz, geb. 10. Januar 1894, hingerichtet am 2. September 1942 in Berlin Plötzensee
Agnieszka Łaszkiewicz, eine Landwirtin, wurde am 10. Januar 1894 im Dorf Borki im Bezirk Konin geboren. Sie hatte fünf Kinder, darunter ihren ältesten Sohn Zenon, der zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung 17 Jahre alt war. Agnes gewährte Fjodor Azarow, einen gefüchteten sowjetischen Kriegsgefangenen drei Tage lang Unterschlupf auf ihrem Hof. Er entkam aus einem Bahntransport und versteckte sich etwa zwei Monate lang in Borki.
Deswegen wurde sie zusammen mit Weronika Augustyniak, Leokadia Zbierska und Marianna Pietrzak und deren Mann verhaftet. Im November 1941 wurde Azarow denunziert und verhaftet. Es führte zu grausamen zu Repressionen unter den Einheimischen. Agnieszka wurde am 28. Mai 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Schädigung des Reichswohls in Verbindung mit landesverräterischer Begünstigung des Feindes” verurteilt.
Sie wurde am 2. September 1942 im Gefängnis Plötzensee im Alter von 48 Jahren hingerichtet. Ihr Sohn Zenon wurde zu drei Jahren Lagerhaft verurteilt.
Gedenken
An Agnieszka Łaszkiewicz und ihren Sohn erinnert eine Gedenktafel im Dorf Borki, die von einem der Einwohner des Dorfes, Janusz Gruberski, gestiftet wurde. Diese Gedenktafel erinnert auch an Mieczysław Adamczyk, Józef Adamczyk, Weronika Augustyniak, Józef Augustyniak, Piotr Kiciński, Dominika Kujawa, Marianna Pietrzak, Leokadia Zbierska, Kazimierz Różycki, Wacław Stasiak, Władysław Wałowski und Feliks Gruberski.
Während des Workshops schrieb und inszenierte die Autorin des Beitrags Ewelina Jaworska eine Theater-Etüde über Agnieszka Łaszkiewicz und ihren Sohn Zenon; es waren viele Workshop-Teilnehmer daran beteiligt; die Etüde wurde von Marzena Zajączkowska fotografiert und gefilmt.
Katarzyna Kalin zeichnete ein Bild, das etwas widerspiegelt, was die Workshop-Teilnehmer als das Schicksal von vier Frauen, zwei Männern und einem kleinen Jungen aus dem Dorf Borki bezeichneten: Für eine Scheibe Brot – unter die Guillotine.
Elżbieta Kargol schreibt Gedichte über die polnischen Frauen von Plötzensee.
Links
https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/laszkiewicz-agnieska
Förderung
Beitrag gefertigt vor, während und nach dem Workshop "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 2.12.2023
Das Projekt ist gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).
www.stiftung-evz.de
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.