Hella Moja: Różnice pomiędzy wersjami
(Wprowadziłam linki potwierdzające radykalne różnice w życiorysie w wersji niemieckiej i polskiej) |
(Uzupełniłam sprawy życia i śmierci) |
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Deutsche Wikipedia übersieht gänzlich jegliche Polen-Beziehungen dieser gebürtigen Polin, sagt nur, dass sie bei der Geburt ''Helene Gertrud Mojzesczyck'' hieß. Nach der Polnischen Wikipedia hieß sie Helena Mojżeszczyk (Mojżyszczyk), Helena Morawska lub Helena Schwerdtfeger. Sie wurde am 2. Februar 1890 in Cienino Zabornym nicht weit von Słupca geboren und ist im Dezember 1951 in Kiel gestorben. Polnische(r) Autor(in) schreibt auch, dass Helena eine deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Film produzentin polnischer Abstammung war (niemiecka aktorka, scenarzystka i producentka filmowa polskiego pochodzenia). | Deutsche Wikipedia übersieht gänzlich jegliche Polen-Beziehungen dieser gebürtigen Polin, sagt nur, dass sie bei der Geburt ''Helene Gertrud Mojzesczyck'' hieß. Nach der Polnischen Wikipedia hieß sie Helena Mojżeszczyk (Mojżyszczyk), Helena Morawska lub Helena Schwerdtfeger. Sie wurde am 2. Februar 1890 in Cienino Zabornym nicht weit von Słupca geboren und ist im Dezember 1951 in Kiel gestorben. Polnische(r) Autor(in) schreibt auch, dass Helena eine deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Film produzentin polnischer Abstammung war (niemiecka aktorka, scenarzystka i producentka filmowa polskiego pochodzenia). | ||
Wichtigster Unterschied betrifft jedeoch den Tod von Hella Moja. Nur die Polen wollen wissen, dass sie Selbstmord begangen ist und vor allem, dass sie nicht vor dem II WK, sondern danach gestorben ist. Bei den Deutschen lebte sie bis 15. Januar 1935, bei den Polen bis Dezember 1951. | |||
Sie hiess Mojżeszczyk. Der Name sugeriert auch jüdische Abstammung, was sich in den Jahren 1933-1945 bestätigte, da Helena keinen Ariernachweis vorlegen konnte. Abgeshen davon, war der Name vor allem für die deutsche Zunge unmöglich auszusprechen. Kein wunder also, dass Helena später ihren Namen änderte: ''Modrzewska'' oder ''Morawska'', dann ''Modjeska'' und endlich ''Moja''. | Sie hiess Mojżeszczyk. Der Name sugeriert auch jüdische Abstammung, was sich in den Jahren 1933-1945 bestätigte, da Helena keinen Ariernachweis vorlegen konnte. Abgeshen davon, war der Name vor allem für die deutsche Zunge unmöglich auszusprechen. Kein wunder also, dass Helena später ihren Namen änderte: ''Modrzewska'' oder ''Morawska'', dann ''Modjeska'' und endlich ''Moja''. | ||
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Während der Zeit des Nationalsozialismus bekam sie zusätzliche Probleme, da sie keinen Ariernachweis erbringen konnte. | Während der Zeit des Nationalsozialismus bekam sie zusätzliche Probleme, da sie keinen Ariernachweis erbringen konnte. | ||
Nach langer Krankheit verstarb Hella Moja in der Nacht vor ihrem 45. Geburtstag an einer Lungenentzündung. | Nach langer Krankheit verstarb Hella Moja in der Nacht vor ihrem 45. Geburtstag an einer Lungenentzündung. / Oder lebte sie noch sechs Jahre, überlebte den Krieg und verübte Selbstmord. | ||
Sie starb in schrecklichen Armut. | So oder so. Sie starb in schrecklichen Armut. | ||
Sie wurde auf dem Berliner Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Westend beerdigt. | Sie wurde auf dem Berliner Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Westend beerdigt. | ||
Wersja z 12:35, 17 lis 2023
Hella Moja (16. Januar 1892 in Königsberg; † 15. Januar 1937 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin, Filmproduzentin und Drehbuchautorin polnischer Abstammung.
Sie ist eine geheimnissvolle Persönlichkeit gewesen, von der, obwohl zeitlang sehr berühmt, nicht alles sicher ist. Sowohl ihr Geburtsort, -datum und -name als vor allem ihr Todesdatum varieren in verschiedenen Quellen.
Deutsche Wikipedia übersieht gänzlich jegliche Polen-Beziehungen dieser gebürtigen Polin, sagt nur, dass sie bei der Geburt Helene Gertrud Mojzesczyck hieß. Nach der Polnischen Wikipedia hieß sie Helena Mojżeszczyk (Mojżyszczyk), Helena Morawska lub Helena Schwerdtfeger. Sie wurde am 2. Februar 1890 in Cienino Zabornym nicht weit von Słupca geboren und ist im Dezember 1951 in Kiel gestorben. Polnische(r) Autor(in) schreibt auch, dass Helena eine deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Film produzentin polnischer Abstammung war (niemiecka aktorka, scenarzystka i producentka filmowa polskiego pochodzenia).
Wichtigster Unterschied betrifft jedeoch den Tod von Hella Moja. Nur die Polen wollen wissen, dass sie Selbstmord begangen ist und vor allem, dass sie nicht vor dem II WK, sondern danach gestorben ist. Bei den Deutschen lebte sie bis 15. Januar 1935, bei den Polen bis Dezember 1951.
Sie hiess Mojżeszczyk. Der Name sugeriert auch jüdische Abstammung, was sich in den Jahren 1933-1945 bestätigte, da Helena keinen Ariernachweis vorlegen konnte. Abgeshen davon, war der Name vor allem für die deutsche Zunge unmöglich auszusprechen. Kein wunder also, dass Helena später ihren Namen änderte: Modrzewska oder Morawska, dann Modjeska und endlich Moja.
Quellen der Unterschiede:
Polnische Version Deutsche Version
Biografie
Helena wuchs in polnisch-jüdischer Familie, verlor jedoch früh ihre Eltern und arbeitete als Übersetzerin und Autorin für die Deutsche Presse-Korrespondenz in Hannover und in den Ullstein- und den Scherl-Verlag. Sie zog nach Berlin um, wo sie Schauspielunterricht bei Emmanuel Reicher und Frieda Richard nahm. Beide waren bedonders wichtig für ihre spätere Karriere, Reicher, weil er sie in Theterschauspielrei einführte und Richard, ihrer Zeit meistgesuchte Nebendarstellerin des Stummfilms, in den Film. Sie debütierte 1913 in Berlin am Lessingtheater, wo sie dann mehrere Jahre arbeitetete.
Ab 1914 stand sie das erste Mal als Stummfilmdarstellerin vor der Kamera. Im Laufe ihrer beruflichen Karriere spezialisierte sich in weiblichen Melodram-Rollen. Sie trat häufig als eine unglückliche und vom Schicksal erfahrene Adlige, oft als "polska szlachcianka" (polnische Kleinadelige). Während des Ersten Weltkrieges und in der Zeit danach gehörte Hella Moja zu den bekanntesten deutschen Filmschauspielerinnen. Besonders prägnant war ihre Darstellung von Cherubin in Figaros Hochzeit (1920). Ihre fantastische Karriere als Stummfilm-Darstellerin ging leider schnell zu Ende, als die Stummfilme nich mehr "in" waren. Auch im Theater galt seit Mitte der zwanziger Jahre ihr eben zu theatralischer Stil als nicht mehr modern.
Helle Moja widmete sich dann der Film- und Drehbuch-Produktion. 1918 gründete sie die „Hella Moja Film-Gesellschaft m.b.H.“ und 1922 die „Hella Moja Film AG“ (1922–1927).
Während der Zeit des Nationalsozialismus bekam sie zusätzliche Probleme, da sie keinen Ariernachweis erbringen konnte.
Nach langer Krankheit verstarb Hella Moja in der Nacht vor ihrem 45. Geburtstag an einer Lungenentzündung. / Oder lebte sie noch sechs Jahre, überlebte den Krieg und verübte Selbstmord.
So oder so. Sie starb in schrecklichen Armut.
Sie wurde auf dem Berliner Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Westend beerdigt.
Die Grabstätte existiert nicht mehr, da sich (schon nach dem Zweiten Weltkrieg!) niemand fand, der für diese ehemalige Berühmtheit der deutschen Kultur die Friedhofsgebühren übernahm.
Filmografie
- 1916: Der Weg der Tränen
- 1916: Komtesse Hella
- 1916: Streichhölzer, kauft Streichhölzer!
- 1917: Wenn die Lawinen stürzen
- 1917: Die Fremde
- 1917: Die Tochter der Gräfin Stachowska
- 1917: Die Königstochter von Travankore
- 1917: Die gute Partie
- 1917: Das Mädel von nebenan
- 1918: Heide-Gretel
- 1918: Das verwunschene Schloß
- 1918: Inge
- 1918: Nur ein Schmetterling
- 1920: Figaros Hochzeit
- 1920: Gräfin Walewska
- 1920: Der Vampyr
- 1921: Die Flucht aus dem goldenen Kerker
- 1922: Felicitas Grolandin (auch Produktion)
- 1923: Das schöne Mädel
- 1925: Des Lebens Würfelspiel
- 1926: Die Straße des Vergessens
- 1926: Die Warenhausprinzessin
- 1927: U 9 Weddigen Ab diesem Moment nur Drehbuchmitarbeit, keine schauspielerische Tätigkeit mehr.
- 1927: Der falsche Prinz
- 1929: Drei Tage auf Leben und Tod
- 1932: Marschall Vorwärts
- 1934: Die vier Musketiere