Halina Konieczna (DE): Różnice pomiędzy wersjami

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Halina Konieczna geb. 25.08.1921 in Poznań / Posen; hingerichtet in Berlin Plötzensee 16.02.1943
Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"


'''Günter Wolfgang Zschächner'''
== Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"[edytuj | edytuj kod] ==
[[Polinnen im Gefängnis Plötzensee|Beschreibung des Projekts]]
[[Polinnen im Gefängnis Plötzensee|Beschreibung des Projekts]]


[[Polkopedia Workshop 2|Beschreibung des Workshops]]
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'''Günter Wolfgang Zschächner'''


== Leben und Tod ==
== Leben und Tod ==
Geboren am 25. August 1921 in Poznań, war sie Buchhalterin und lebte in Berlin.
Geboren am 25. August 1921, Posen. Hingerichtet am 16. Februar 1942 in Berlin-Plötzensee.[[File:Koniecznadok.jpg|alt=Gefängniskarte|thumb|Gefängniskarte mit dem Namen von Halina Konieczna]]
 
 
Sie war eine Buchhalterin und lebte in Berlin. [[File:2 Konieczna by Krenz.jpg|alt=Halina Konieczna, Bild von Anna Krenz 2024|thumb|Halina Konieczna, Bild von Anna Krenz 2024]]


Ab Februar 1942 begann die Gestapo mit der Liquidierung der polnischen Netzwerke im Reich. Konieczna wusste wahrscheinlich, dass die Berliner Abteilung der Geheimpolizei gegen ihre Gruppe vorging. Während des Prozesses gaben ihre polnischen Mitarbeiter zu, dass sie sich schon seit einiger Zeit überwacht fühlten. Am 18. Februar 1942 informierte Konieczna die Gestapo, dass an diesem Nachmittag ein Treffen ihrer polnischen Mitarbeiter in ihrer Wohnung stattfinden würde. Drei Personen wurden verhaftet, und bis November 1942 waren es insgesamt 70 (in Berlin und Hamburg).
Ab Februar 1942 begann die Gestapo mit der Liquidierung der polnischen Netzwerke im Reich. Konieczna wusste wahrscheinlich, dass die Berliner Abteilung der Geheimpolizei gegen ihre Gruppe vorging. Während des Prozesses gaben ihre polnischen Mitarbeiter zu, dass sie sich schon seit einiger Zeit überwacht fühlten. Am 18. Februar 1942 informierte Konieczna die Gestapo, dass an diesem Nachmittag ein Treffen ihrer polnischen Mitarbeiter in ihrer Wohnung stattfinden würde. Drei Personen wurden verhaftet, und bis November 1942 waren es insgesamt 70 (in Berlin und Hamburg). [[File:Koniecznadok2.jpg|alt=Todesdokument|thumb|Todesdokument Halina Koniecznas]]


Konieczna selbst wurde am 15. April 1942 verhaftet. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie bei ihrer Denunziation an die Gestapo ihre frühere Mitgliedschaft in dem Netzwerk verschwiegen hatte und nur gestand, dass Wojciechowski (einer ihrer Mitarbeiter) sie zur Zusammenarbeit überredet hatte. Sie wollte dem Tod entgehen und hoffte, dass dies ihr Leben retten würde.
Konieczna selbst wurde am 15. April 1942 verhaftet. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie bei ihrer Denunziation an die Gestapo ihre frühere Mitgliedschaft in dem Netzwerk verschwiegen hatte und nur gestand, dass Wojciechowski (einer ihrer Mitarbeiter) sie zur Zusammenarbeit überredet hatte. Sie wollte dem Tod entgehen und hoffte, dass dies ihr Leben retten würde.
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Paweł Maria Lisiewicz “BEZIMIENNI. Z dziejów wywiadu Armii Krajowej” 1987
Paweł Maria Lisiewicz “BEZIMIENNI. Z dziejów wywiadu Armii Krajowej” 1987


http://niniwa22.cba.pl/bezimienni.htm
http://niniwa22.cba.pl/bezimienni.htm (Nur Hintergründe, keine Infos über Konieczna selbst)


https://www.nsz.com.pl/z-kart-historii-wywiadu-qzachodq-zj-i-nsz/
https://www.nsz.com.pl/z-kart-historii-wywiadu-qzachodq-zj-i-nsz/
Gedenkstätte Plötzensee. Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Katalog zur Dauerausstellung
Petra Behrens, Anne Paltian, Johannes Tuchel, Die Blutnächte von Plötzensee 1943. Katalog zur Sonderausstellung
Johannes Tuchel Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee 1933 bis 1945 und der Anatom Hermann Stieve
Berlin 2019, 208 S.
Brigitte Oleschinski, Gedenkstätte Plötzensee - pdf download (3.8 MB)


== Förderung[edytuj | edytuj kod] ==
== Förderung[edytuj | edytuj kod] ==
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Beitrag gefertigt vor, während des Workshops "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 20.01.2024  
Beitrag gefertigt vor, während des Workshops "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 20.01.2024  



Aktualna wersja na dzień 15:16, 28 mar 2024

Projekt: "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"

Beschreibung des Projekts

Beschreibung des Workshops


Günter Wolfgang Zschächner

Leben und Tod

Geboren am 25. August 1921, Posen. Hingerichtet am 16. Februar 1942 in Berlin-Plötzensee.

Gefängniskarte
Gefängniskarte mit dem Namen von Halina Konieczna


Sie war eine Buchhalterin und lebte in Berlin.

Halina Konieczna, Bild von Anna Krenz 2024
Halina Konieczna, Bild von Anna Krenz 2024

Ab Februar 1942 begann die Gestapo mit der Liquidierung der polnischen Netzwerke im Reich. Konieczna wusste wahrscheinlich, dass die Berliner Abteilung der Geheimpolizei gegen ihre Gruppe vorging. Während des Prozesses gaben ihre polnischen Mitarbeiter zu, dass sie sich schon seit einiger Zeit überwacht fühlten. Am 18. Februar 1942 informierte Konieczna die Gestapo, dass an diesem Nachmittag ein Treffen ihrer polnischen Mitarbeiter in ihrer Wohnung stattfinden würde. Drei Personen wurden verhaftet, und bis November 1942 waren es insgesamt 70 (in Berlin und Hamburg).

Todesdokument
Todesdokument Halina Koniecznas

Konieczna selbst wurde am 15. April 1942 verhaftet. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie bei ihrer Denunziation an die Gestapo ihre frühere Mitgliedschaft in dem Netzwerk verschwiegen hatte und nur gestand, dass Wojciechowski (einer ihrer Mitarbeiter) sie zur Zusammenarbeit überredet hatte. Sie wollte dem Tod entgehen und hoffte, dass dies ihr Leben retten würde.

Am 6. November 1942 wurde sie vom Ersten Senat des Reichskriegsgerichts wegen 'Spionage, Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat' zum Tode verurteilt. Sie wurde am 16. Februar 1943 im Gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Links & Quellen

https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/konieczna-halina

Paweł Maria Lisiewicz “BEZIMIENNI. Z dziejów wywiadu Armii Krajowej” 1987

http://niniwa22.cba.pl/bezimienni.htm (Nur Hintergründe, keine Infos über Konieczna selbst)

https://www.nsz.com.pl/z-kart-historii-wywiadu-qzachodq-zj-i-nsz/

Gedenkstätte Plötzensee. Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Katalog zur Dauerausstellung

Petra Behrens, Anne Paltian, Johannes Tuchel, Die Blutnächte von Plötzensee 1943. Katalog zur Sonderausstellung

Johannes Tuchel Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee 1933 bis 1945 und der Anatom Hermann Stieve

Berlin 2019, 208 S.

Brigitte Oleschinski, Gedenkstätte Plötzensee - pdf download (3.8 MB)

Förderung[edytuj | edytuj kod]

Beitrag gefertigt vor, während des Workshops "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 20.01.2024

Das Projekt ist gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).

www.stiftung-evz.de

Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.