Melania Kmiotek (DE): Różnice pomiędzy wersjami
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Aus dem Archiv von Frau Generalin Elżbieta Zawacka (Bericht vom B. Gajewski, Welt-Verband der Heimatarmme Soldaten) | Aus dem Archiv von Frau Generalin Elżbieta Zawacka (Bericht vom B. Gajewski, Welt-Verband der Heimatarmme Soldaten) | ||
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Melania Kmiotek wurde am 28. Juni 1940 (laut Gerichtsprotokoll) von der Gestapo verhaftet. Sie wurde zunächst in der Haftanstalt Fort VII in Poznań, dann in einem Gefängnis in Wronki und schließlich im Gefängnis Berlin Spandau festgehalten. Während des Prozesses leugnete sie ihre Beteiligung am Organisationsleben der WOZZ nicht, sondern versuchte lediglich, ihre Verteidigung in einigen nicht ganz relevanten Fällen auf sehr humane Weise zum Ausdruck zu bringen. Das Gericht beschloß die Schuld der Angeklagten und verurteilte sie zum Tode. | Melania Kmiotek wurde am 28. Juni 1940 (laut Gerichtsprotokoll) von der Gestapo verhaftet. Sie wurde zunächst in der Haftanstalt Fort VII in Poznań, dann in einem Gefängnis in Wronki und schließlich im Gefängnis Berlin Spandau festgehalten. Während des Prozesses leugnete sie ihre Beteiligung am Organisationsleben der WOZZ nicht, sondern versuchte lediglich, ihre Verteidigung in einigen nicht ganz relevanten Fällen auf sehr humane Weise zum Ausdruck zu bringen. Das Gericht beschloß die Schuld der Angeklagten und verurteilte sie zum Tode. | ||
Das Urteil wurde am 12. September 1942 im Berliner Hinrichtungsgefängnis Plötzensee durch Enthauptung auf einer Guillotine vollstreckt. | Das Urteil wurde am 12. September 1942 im Berliner Hinrichtungsgefängnis Plötzensee durch Enthauptung auf einer Guillotine vollstreckt. | ||
Wersja z 19:35, 12 lut 2024
Geboren am 17. September 1892, im preußischen Broniewo im Kreis Hohensalza. Hingerichtet am 12. September 1942 in Berlin-Plötzensee.
Projekt "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee"
Autor: Wiktor Pahl
Melania Kmiotek
Melania Kmiotek war die Ehefrau von Leo (Leon) Kmiotek, dem Begründer und Leiter der polnischen Widerstandsbewegung im Rahmen der Militärorganisation der Westgebiete (WOZZ - Wojskowa Organizacja Ziem Zachodnich). Die Organisation ist von ehemaligen polnischen Berufsoffizieren gegründet worden und plante einen bewaffneten Aufstand gegen die deutsche Besatzung.
Melania Kmiotek unterstützte die WOZZ und wer über die Pläne der Organisation unterrichtet. Sie empfing Mitglieder der Organisation, die Leo Kmiotek aufsuchten, oder teilte diesen den Aufenthaltsort ihres Mannes mit. Beide arbeiteten mit den Untergrund-Zeitschriften "Czuwajmy" ("Werden wir wach") und "Pobudka" ("Weckruf") zusammen.
Sie wurde am 28. Juni 1940 festgenommen, am 11. August 1942 vom 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Posen wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 12. September 1942 im Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet.
[übersetzt vom Autor mit Hilfe von Google Translate]
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Aus dem Archiv von Frau Generalin Elżbieta Zawacka (Bericht vom B. Gajewski, Welt-Verband der Heimatarmme Soldaten)
Melania Kmiotek wurde am 28. Juni 1940 (laut Gerichtsprotokoll) von der Gestapo verhaftet. Sie wurde zunächst in der Haftanstalt Fort VII in Poznań, dann in einem Gefängnis in Wronki und schließlich im Gefängnis Berlin Spandau festgehalten. Während des Prozesses leugnete sie ihre Beteiligung am Organisationsleben der WOZZ nicht, sondern versuchte lediglich, ihre Verteidigung in einigen nicht ganz relevanten Fällen auf sehr humane Weise zum Ausdruck zu bringen. Das Gericht beschloß die Schuld der Angeklagten und verurteilte sie zum Tode.
Das Urteil wurde am 12. September 1942 im Berliner Hinrichtungsgefängnis Plötzensee durch Enthauptung auf einer Guillotine vollstreckt.
Melania Kmiotek hinterließ einen schriftlichen Abschiedsgruß in Form eines Briefes an ihre Schwester. Der Inhalt dieses Briefes (...) ist ein schönes Beispiel für beeindruckenden Mut:
"Verherrlicht meine Seele dem Herrn" - Ich kann jetzt von ganzem Herzen singen, denn der Herr hat mir erlaubt, den glorreichen Königsweg des Heiligen Kreuzes zu gehen, und hier bin ich schon an seinem letzter Etappe. Schon morgen früh werde ich bei dem Herrn Jesus sein. In meinem Herzen das größte Glück und der tiefste Friede.
Leon Kmiotek
Am 3. Mai 1922 wurde er im Rang eines Hauptmanns mit Dienstalter vom 1. Juni 1919 und dem 1225. Rang im Infanterieoffizierskorps bestätigt. Im selben Jahr heiratete er Melania (geb. 1892). Später wurde er in das 84. Infanterieregiment in Pińsk versetzt. Im Dezember 1932 wurde seine Versetzung zum 64. Infanterieregiment in Grudziądz bekannt gegeben, und im Juni 1933 wurde er als Kommandant in das Militäruntersuchungsgefängnis Nr. VIII in derselben Garnison versetzt. Er wohnte in Grudziądz in der ul. Józefa Piłsudskiego 68. Am 31. August 1935 wurde er pensioniert. Am 1. Juli 1937 zog er nach Poznań in die ul. Hetmańska 11. Einige Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kaufte er ein Haus in der ul. Winklera 18 und zog dort mit seiner Frau ein.
Er nahm am Verteidigungskrieg von 1939 in den Reihen der Armee Poznań teil. Er entging der Gefangennahme durch die Deutschen und kehrte am 7. Oktober 1939 nach Poznań zurück. Bereits am 11. Oktober gründete er die Militärische Organisation Großpolen, deren Leiter er war. Am 8. Dezember 1939 wurde die von ihm geleitete Organisation in die Struktur der Heimatarmee der Westgebiete eingegliedert, und er selbst wurde stellvertretender Kommandant von Leon Komorski. Im Januar 1940 war er gezwungen, mit seiner Frau die eigene Wohnung zu verlassen und in die ul. Św. Marcin 58 zu ziehen. Anfang April 1940, nach der Verhaftung von Leon Komorski, übernahm er die Führung der Organisation und setzte die Fusionsgespräche mit der Union des Bewaffneten Kampfes fort. Er war der Autor des Wehrplans Nord-Süd, der Großpolen und Pommern abdecken sollte. Am 6. Juni 1940 wurde er zusammen mit seiner Frau Melania und dem Adjutanten Aleksander Kubski von der Gestapo verhaftet. Bei dieser Verhaftung beschlagnahmten die Deutschen auch das Organisationsarchiv der WOW. Er wurde im Fort VII Poznań, dann in einem Gefängnis in der ul. Młyńska in Poznań, in Wronki, in Berlin-Neukölln und in Wołów inhaftiert. Wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilt, wurde er am 15. Juli 1942 in einem Gefängnis in Breslau hingerichtet. Melania Kmiotek wurde ebenfalls zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 12. September 1942 im Berliner Gefängnis Plötzensee durch Enthauptung durch die Guillotine vollstreckt.
Gedicht
12. September am See
am Winkler 18
in Posens Lazarus
werden sie nicht
zurückkehren
niemals
sie werden nicht
Spaß haben
lachen
weinen
lieben
leben
die Klinge schnitt
ihre Hälse
durch
am selben
Septembernachmittag
nur weil
weil sie mehr
als sich
die Freiheit
liebten
Übersetzt von Dorota Cygan
Quelle
https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/kmiotek-melania
Wikipedia zu Leon Kmiotek, Ehemann von Melania: https://pl.wikipedia.org/wiki/Leon_Kmiotek
Förderung
Beitrag gefertigt vor, während und nach dem Workshop "Frauen im Schatten der Guillotine. Polinnen im Gefängnis Plötzensee" am 2.12.2023
Das Projekt ist gefördert von der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Projektleiterinnen die Verantwortung.